Am Freitag, dem 7. August 2026, konnte die Ortsgemeinde Liebenscheid den Bundestagsabgeordneten Harald Orthey und den Landtagsabgeordneten Johannes Behner zu einem Besuch in unserer Gemeinde begrüßen.
Ortsbürgermeister Michael Seyfarth, der Erste Beigeordneten Ingo Theis und eine Abordnung des Gemeinderates empfingen die Gäste am Morgen vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Liebenscheid. In einer kurzen Gesprächsrunde in den Räumen des Bürgerbüros wurden verschiedene Themen aus dem Spannungsfeld zwischen der Kommunalpolitik vor Ort und der Politik auf Bundes- und Landesebene angesprochen. Dabei standen insbesondere die aktuellen Herausforderungen und Anliegen unserer Ortsgemeinde wie z.B. die Erschließung neuer Wohnbaugebiete zur Schaffung von Wohnraum für unsere jungen Bürger, die Erweiterung des Industriegebietes am Siegerlandflughafen aber auch der desolate Zustand der Liebenscheider Ortsdurchfahrt L296 im Mittelpunkt.
Im Anschluss folgte eine gemeinsame Begehung des Ortes. Dabei wurde den Gästen unter anderem der Zustand der Ortsdurchfahrt L296 und die damit verbundenen Herausforderungen für Liebenscheid vor Ort erläutert. Das entsprechende Foto mit dem Hinweis auf die Straßenschäden macht die Situation deutlich.
Gleichzeitig konnten aber auch die positiven Entwicklungen und bereits umgesetzten Projekte in der Ortsgemeinde vorgestellt werden. Dazu zählt insbesondere der Bau des neuen Kunstrasenplatzes in der Waldstraße, der in den vergangenen Monaten durch großes Engagement der Dorfgemeinschaft und des TSV Liebenscheid realisiert werden konnte und von der Ortsgemeinde erheblich finanziell unterstützt und begleitet wurde.
Der Besuch bot damit Gelegenheit, sowohl auf bestehende Probleme aufmerksam zu machen als auch zu zeigen, was in Liebenscheid durch das gemeinsame Engagement von Dorfgemeinschaft und Gemeinderat bereits bewegt wurde.
Die Ortsgemeinde Liebenscheid bedankt sich bei Harald Orthey und Johannes Behner für ihren Besuch, den offenen Austausch und das Interesse an den Anliegen unserer Gemeinde. Beide Abgeordnete sagten zu, sich im Rahmen Ihrer Möglichkeit und politischen Kontakte für die angesprochenen Projekte einzusetzen.